Zimt-Datteln und Wissenswertes über Zimt – Adventskalender Tag 5

Zimt gehört nicht nur zur Weihnachtszeit zu den heiß geliebten Gewürzen. Auch im restlichen Jahresverlauf verwenden wir Zimt gerne als Backzutat, in Süßspeisen oder sogar für deftige Gerichte. Milchreis ohne Zimtzucker und auch Apfelmus ohne Zimt, wären nur halb so lecker. In indischen Gerichten, sowie in der orientalischen Küche wird Zimt mit klassischen herzhaften Gewürzen kombiniert.

Quellen zufolge haben die Menschen schon 3000 Jahre v. Chr. Zimt als Gewürzzutat verwendet. Und auch in der Naturheilkunde machte man sich seine gesundheitsfördernden Eigenschaften zu Nutze. Zimt stärkt die Verdauung, regt den Darm an und steigert die Nieren- und Blasenfunktion. Er wirkt menstruationsfördernd, weil er den Stoffwechsel ankurbelt und zugleich, äußerlich angewendet, auch blutstillend (bei Hämorrhoiden). Seine wärmenden Eigenschaften führt man darauf zurück, dass er die Thermogenese fördert (Wärmeproduktion im Körper). Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen senkt Zimt sogar den Blutzuckerspiegel, und mindert damit das Risiko an Diabetes zu erkranken. Zugleich wirkt er sich positiv auf die Blutfette aus – Triglyceride und LDL-Cholesterin fallen ab, während das vorteilhafte HDL-Cholesterin unbeschadet bestehen bleibt.

Im Handel finden wir den teureren, echten Ceylon-Zimt und den weit günstigeren, sogenannten Cassia-Zimt. Ceylon-Zimt wird aus der Rinde des Ceylon-Zimtbaumes gewonnen, den man in Sri Lanka, Burma und Bangladesh findet. Cassia-„Zimt“ dagegen kommt aus China und ist eigentlich ein eigenes Gewürz (Cassia) und kein echter Zimt. Selten findet man beide in Stangenform – dann könnte man beide gut unterscheiden. Meist sind sie in gemahlener Form im Handel erhältlich. Ceylon-Zimtstangen enthalten im Querschnitt ganz viele feine Rindenschichten, die ineinander geschoben und dann getrocknet werden. Er ist etwas milder und feiner im Geschmack. Cassia-Zimtstangen bestehen meistens nur aus einer dicken Schicht, die sich beim Trocknen zu einer Stange aufgerollt hat. Cassia schmeckt intensiver und prägnanter. Umstritten ist, ob das im Cassia-Zimt enthaltenen Cumarin (ein natürlicher Duft- und Aromastoff) beim Verzehr von Zimt in sehr großen Mengen einen toxischen Einfluss auf die Leberzellen hat.

Ceylon-Zimt dagegen enthält nur eine verschwindend geringe Dosis an Cumarin und wird deswegen als der „gesündere“ Zimt angesehen.

Zimt-Datteln

Zutaten

Für 20 Stück

  • 20 Medjool-Datteln (das sind die dicken, weichen, großen Datteln)

  • 100—150 g Mandelmus

  • 50 g Mandelblättchen

  • 2 EL Ahornsirup

  • 3 TL Zimt

  • 3 TL Rohkakaopulver

  • Zimt zum bestäuben.

Zubereitung

  1. Mandelblättchen mit Zimt und Kakao vermengen. Dann mit dem Mandelmus und dem Ahornsirup zu einer formbaren Paste verkneten.
  2. Die Medjool-Datteln längs aufschlitzen und den Kern entfernen. Jede Dattel dick mit Mandel-Zimtcreme füllen und etwas zusammendrücken. Wenn alle Datteln gefüllt sind, mit Zimt bestäuben und kühl stellen.