Veganes Fondue selbst machen – ganz ohne Ersatzprodukte

Das Fondue, französisch für „geschmolzen“, stammt ursprünglich irgendwo aus den Westalpen. Die genaue Herkunft ist umstritten, es gilt aber vielerorts als Schweizer Nationalgericht. Wie du jetzt aus diesem traditionellen Gericht ein leckeres, veganes Fondue ganz ohne Käse und Ersatzprodukte zauberst? Ganz einfach, mit einigen gesunden Zutaten, einem Mixer und Hefeflocken für den käsigen Geschmack.

Veganes Fondue aus Kartoffeln, Hefeflocken und Weißwein

Für 2 Personen

Zutaten fürs Fondue

  • 400 g festkochende Kartoffeln
  • 1 dl Weisswein
  • 2.5 dl Reismilch oder andere pflanzliche Milch
  • 2–3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Kokosöl
  • 50–80 g Hefeflocken (je nach Geschmack)
  • Salz, Pfeffer & Muskatnuss

Zutaten für die Beilage

  • 1 Brokkoli
  • 1 Ananas
  • 200g Champignon
  • 1/2 dunkles Brot

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln schälen und im Wasser mit etwas Salz weich kochen. Währenddessen den Weißwein, die Hälfte der pflanzliche Milch und das Kokosöl in einen Standmixer geben und mixen. Alternativ kannst du hier auch einen Stabmixer verwenden.
  2. Den Brokkoli klein schneiden und bis zum gewünschten Garpunkt blanchieren. Mein Tipp: Brokkoli ist auch roh ein wahrer und vor allem gesunder Genuss! Die Knoblauchzehen klein schneiden und mit etwas Kokosöl in das Caquelon geben.
  3. Sobald die Kartoffeln durch sind, das Wasser abschütten und sie in den Mixer hinzugeben. Alles langsam miteinander mixen, sodass eine cremige und „käsige“ Konsistenz entsteht. Je nach Vorliebe darf jetzt noch die restliche pflanzliche Milch hinzugefügt werden, bis das vegane Fondue die gewünschte Konsistenz erreicht.
  4. Das Caquelon auf den Herd stellen und den Knoblauch kurz anrösten, dann das Fondue und die Hefeflocken hinzugeben und umrühren. Jetzt darf das Fondue noch nach Geschmack gewürzt werden mit Salz, Pfeffer und Muskat. Sobald das Fondue zu köcheln beginnt, kann es auf das Rechaud gestellt werden.

Und fertig ist das vegane Fondue, ganz ohne Ersatzprodukte. Guten Appetit, oder wie die Schweizer sagen würden: An guata!