Rote Bete-Suppe mit Meerrettichcroutons und Wissenswertes zur Rote Bete – Adventskalender Tag 21

Die Rote Bete hat ihren Ursprung im Mittelmeerraum. Sie stammt von der wilden Rübe oder der Wildbete ab. Diese wilde Bete wurde als Kulturgemüse über Jahrhunderte vom Menschen gezüchtet und weiterentwickelt. Auch die einheitliche rote Farbe ist Resultat der Veredelung des Menschen im 19. und 20. Jahrhundert. Verwandt ist die Rote Bete sowohl mit anderen Rübengewächsen, als auch mit dem Mangold, bei dem Stiele und Blätter ausgeprägter sind als die Wurzeln - der aber zur selben Pflanzenfamilie gehört. Die Rote-Bete-Rübe ist, kühl und trocken aufbewahrt, gut 4-8 Wochen lagerfähig.

Gesundheitlich ist die Rote Bete eine unscheinbare, aber nicht zu verkennende Vitalstoffbombe. Ihr hoher Gehalt an B-Vitaminen, Kalium, Eisen und Folsäure, machen sie zu einem interessanten Nährstofflieferanten. Auch der Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen schlägt gesundheitlich vorteilhaft zu Buche. B-Vitamine sind essentielle Bestandteile der Energiegewinnung und für den Zellstoffwechsel jeder einzelnen Zelle notwendig. Dabei greifen die jeweiligen Wirkungen der einzelnen B-Vitamine symbiotisch ineinander. Aber auch jedes B-Vitamin für sich hat seine Spezialaufgaben zu erledigen. Außerdem braucht unser Körper B-Vitamine, wie auch Eisen, für die Blutgewinnung. Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Folsäure ist für Frauen vor und während der Schwangerschaft von wesentlicher Bedeutung, da es bei der Organentwicklung und Bildung des embryonalen Nervensystem eine große Rolle spielt. Der Nitratgehalte der Rote Bete kann blutdrucksenkend wirken: Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgewandelt, was wiederum die Bildung von Stickstoffmonoxid anregt – Stickstoff-Monoxid erweitert die Blutgefäße, was einen Druckabfall bewirkt.


Wichtiger Tipp: Die Rote Bete-Blätter sollten unbedingt ebenfalls verarbeitet und verzehrt werden. Sie enthalten: 7 x soviel Calcium wie die Knollen, 3 x soviel Magnesium, 6 x soviel Vitamin C, 200 x soviel Vitamin A, 2000 x soviel Vitamin K. Folglich sind die Blätter beim Verzehr der Knollen durchaus eine sinnvolle Nahrungs-Ergänzung. 
Zusammenfassend kann man sagen, Rote Bete-Knollen und Blätter wirken entgiftend, reinigend und aufbauend auf den Organismus, den Darm und das Blut.

Rote-Bete-Suppe mit Meerrettichcroutons

Für 2-3 Personen

Zutaten

  • 400 g Rote Bete
  • 400 g Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1/2 TL Ingwer
  • 1/2 TL Koriander gemahlen
  • 1/2 TL Cayennepfeffer
  • 500-700 ml Wasser
  • Salz und Pfeffer
  • 2-3 EL Bratöl
  • Meerrettich frisch gerieben
  • 2-3 Scheiben Vollkornbrot, in Würfel geschnitten

Zubereitung

  1. Die Rote Bete und die Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einem großen Topf etwas Öl erhitzen und die Gewürze darin leicht anrösten. Anschließend das gewürfelte Gemüse dazugeben und ein paar Minuten unter Rühren mit schmoren. Mit Flüssigkeit aufgießen, bis die Gemüsewürfel bedeckt sind. Aufkochen und ca. 20 min köcheln, bis die Rote Bete und Kartoffeln gar sind.
  2. Im Hochleistungsmixer cremig aufschlagen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. In einer Pfanne das restliche Öl erhitzen und die Vollkornbrotwürfel darin von allen Seiten kross anbraten. Den Frisch gerieben Meerrettich dazu geben und mit den Croutons vermengen.
  4. Die Suppe auf tiefe Teller anrichten, von den Meerrettichcroutons jeweils einen Teil in die Mitte der Teller geben und heiß genießen.