Rohköstlicher Bratapfel und Wissenswertes zum Apfel - Adventskalender Tag 2

„One apple a day keeps the doctor away“.

Heute steckt der Apfel hinter unserem Adventstürchen. Äpfel sind für uns das gewöhnlichste Obst überhaupt. Sie sind inzwischen so alltäglich, dass wir uns gar keine Gedanken mehr darüber machen, ob sie nun gesund sind oder nicht. Extravagante Superfoods aus aller Welt stehen diesbezüglich weit mehr im Fokus unserer Überlegungen und der heimische Apfel rückt leider zunehmend in den Hintergrund.

Dies allerdings vollkommen zu Unrecht, denn ein Apfel vom eigenen Baum oder vom Bauern aus der Umgebung strotzt nur so von Phytochemikalien, den sekundären Pflanzenstoffen.
Mit dem Verzehr eines Apfel nehmen wir eine geballte Ladung starker Antioxidantien mit entzündungshemmender Wirkung auf. Das schützt unsere Zellen und fördert die Heilungsprozesse in unserem Körper.

Inzwischen wissen wir auch, dass das Geheimnis physischer Gesundheit in einer ausbalancierten und intakten Darmflora liegt. Ist der Darm gesund, ist der Mensch gesund. Äpfel regenerieren die Darmflora, indem sie wertvolle Nährstoffe für die Darmbakterien liefern und helfen, die Darmschleimhaut zu pflegen.

Äpfel vom regionalen Markt, möglichst frisch geerntet, enthalten die wertvollen Inhaltsstoffe in der höchsten Dosierung.

Vor dem Verzehr sollte man Äpfel gründlich waschen aber niemals schälen, da die wichtigen sekundären Pflanzenstoffe vor allem in und unter der Schale sitzen.

Heute für Euch ein rohköstliches „Bratapfel“-Rezept:

Rohköstlicher Bratapfel

Zutaten

Für 4 gefüllte Äpfel

  • 2 kleine Karotte

  • 200 g Datteln, entsteint und eingeweicht

  • 150 g Walnüsse (oder andere Nüsse)

  • 1 TL Zimt

  • 1 Prise Vanille

  • Zeste von einer Zitrone

  • 1 Prise Salz

  • 4 mittlere Äpfel - möglichst saftig und süß

  • Zimt

Zubereitung

  1. Die Karotten gründlich waschen und im Food-Prozessor oder im Mixer mit den Walnüssen sehr fein zerhäckseln.
  2. Anschließend die eingeweichten Datteln dazu geben, die Gewürze, die Zitronenzeste und die Prise Salz und alles zu einer weichen, formbaren Masse verarbeiten.
  3. Wer keine passende Küchenmaschine hat, kann die Karotten auch sehr fein reiben, gemahlene Walnüsse verwenden und beides mit den Datteln und den restlichen Zutaten mit Hilfe eines Zauberstabes zu einer weichen, formbaren Masse vermixen.
  4. Die Äpfel waschen, trocknen, das Kerngehäuse heraus stechen und quer in Scheiben schneiden. Die unterste Scheibe auf einen Teller legen, mit einem TL der Füllung bestreichen und die nächste Scheibe darauf legen. Wieder mit Füllung bestreichen und die nächste Scheibe auflegen.
    Auf diese Weise den Apfel wieder zusammen bauen.
  5. Mit etwas Zimt bestäuben. Die anderen Äpfel ebenso füllen.
    Wer möchte, kann die Äpfel bei ca. 50-60 °C im Ofen 1 Stunde leicht erwärmen. Dazu passt supergut eine gekochte oder rohköstliche Vanillesauce. Vielleicht aus selbstgemachter Mandelmilch?