Rezepte und Tipps wie ihr mit Rohkost durch den Spätwinter kommt

Feldsalat mit Granatapfel und Mandarinen

Für eine doppelte Erfrischung

Zutaten

  • 100 g Feldsalat
  • 4 Mandarinen
  • 1 Granatapfel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Himbeeressig
  • 2 EL Leinöl
  • Salz

Zubereitung

  1. Mandarinen schälen und in Spalten aufteilen.
  2. Den Granatapfel entkernen.
  3. Die Knoblauchzehe pressen
  4. Alle Zutaten vermengen und den Salat nochmals abschmecken.

Tipp: Für eine besonders fruchtige Variante können noch Apfel- oder Birnenstücke eingearbeitet werden!

Radicchio-Fenchelgemüse

Für ein Pfanne zu Zweit

Zutaten

  • 1 Radicchio
  • 1 Fenchel
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 3 EL Gojibeeren
  • 4 EL Nussöl oder Olivenöl
  • Saft einer Zitrone oder Limette
  • 1 TL getrocknete Kräutermischung (z.B. italienische
  • Kräuter)
  • 1 EL Sojasauce
  • Kräutersalz
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Radicchio und Fenchel sehr fein nudelig schneiden.
  2. Die Zwiebel klein hacken.
  3. Das Gemüse und die Zwiebel mit den restlichen Zutaten mischen und gut durchmischen. Bei Bedarf noch etwas Zitronensaft zufügen.

Tipp: Der bittere Geschmack des Radicchio lässt sich mit einem fein geriebenen Apfel etwas überdecken.

Wurzelsalat mit Lauch

Zutaten

  • 2 Pastinaken
  • 2 Karotten
  • 1 kleiner Sellerie
  • 1 Birne
  • 1 kleiner Lauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Kürbiskerne
  • Olivenöl
  • Apfelessig
  • Salz

Zubereitung

  1. Sellerie schälen. Pastinaken, Sellerie, Karotten und Birne grob reiben.
  2. Lauch in feine Ringe schneiden.
  3. Die Knoblauchzehen pressen.
  4. Das ganze verarbeitete Gemüse vermengen und mit Öl, Essig und Salz großzügig abschmecken.

Rohgenusskunde: Bereits die alten Ägypter, die Griechen und die Römer verzehrten gerne Porree. Der römische Kaiser Nero schätzte das schmackhafte Gewächs wegen seiner Senföle, die die Stimme pflegen sollen.

Mittlerweile lassen sich das ganze Jahr über beinahe alle Obst- und Gemüsesorten erwerben. Der Supermarkt hält 12 Monate im Jahr alles bereit - auch Erdbeeren im Winter sind mittlerweile normal und auf Vogerlsalat und Kohlsprossen, ein ganz typisches Wintergemüse, muss man auch im Sommer längst nicht mehr verzichten. Eine Entwicklung mit gravierenden Folgen für Mensch und Natur. Das alte Wissen über Lebensmittel der Saison ist in den letzten Jahrzehnten immer mehr verloren gegangen. Aber es wäre gar nicht so schwer, das Vergessene wieder zu Erlernen. Ein gemütlicher Spaziergang über Märkte lässt einen schnell wieder verstehen, welche Obst- oder Gemüsesorte aktuell Saison hat. Ein hilfreicher Tipp: Saisonale Produkte kommen großteils aus heimischen Regionen! Saisonal einkaufen bedeutet Gemüse oder Obst neu entdecken. Zudem schmeckt es besser und frischer, ist gesünder und eben ökologisch besser, weil die Produkte weniger weit transportiert werden müssen.
Fakt ist, roh und saisonal komponierte Küche tut Körper, Umwelt und dem Gaumen gut! Jede Jahreszeit bietet ein typisches Sortiment an Obst und Gemüse. Kürbis oder Kohlgewächsen (Rosenkohl, Grünkohl, Chinakohl, Weißkohl, Wirsing und Rotkohl),Kraut, Kartoffeln, Rüben, Knollensellerie, Pastinaken, Möhren, Feldsalat, Radicchio, Chicorée und Äpfel versorgt uns auch im Winter mit wichtigen Vitaminen und zahlreichen Mineralstoffen. Durch kürzere Transportwege kann einheimisches bzw. regional geerntetes Obst und Gemüse natürlich und genügend lange reifen. Das wirkt sich unter anderem positiv auf den Geschmack aus. Eine verfrühte Ernte und lange Transportwege haben negative Auswirkungen auf Qualität und wertvolle Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse (z.B. Vitaminverluste). Gerne greife ich im Winter auf Selbsteingefrorenes wie Beeren oder Spinat zurück.
Sich roh durch die Jahreszeiten schlemmen ist demnach mehr Genuss als Verzicht ... ROH ROCKT!