Ofenkürbis mit Chili-Zimt und Sesam-Zitronen-Sauce und Wissenswertes zum Kürbis – Adventskalender Tag 8

Der Kürbis ist ein klassisches Herbst- und Wintergemüse, welches die meisten Menschen vor allem in Form von Suppen kennen und genießen. Hokkaido Kürbisse und auch der Butternutkürbis eignen sich aber ebenfalls vorzüglich, um sie im Ofen zu backen und mit einem Dip und einem Wintersalat zusammen auf den Tisch zu bringen.

Die orangen Riesenbeeren (ja, der Kürbis ist botanisch gesehen eine Beere) punkten auf unserem Speiseplan durch ihren milden, vielseitig kombinierbaren Geschmack und eine Vielzahl an Nährstoffen. Kürbisse kann man zu Suppen, Gratins, Currys, Gemüsepfannen oder auch Salaten verarbeiten. Und selbst in der Backstube sind die orangen Wunderbeeren gut verwendbar. Kürbisse strotzen aufgrund ihrer intensiven Farbe nur so von Provitamin A, einem Pflanzenfarbstoff. Aktiviert als Vitamin A fördert er unsere Sehkraft und wirkt als Antioxidans entzündungshemmend, bremst das Tumorwachstum und hilft unserem Körper bei der Regeneration der Haut. Reichlich vorhandenes Vitamin C stärkt das Immunsystem und ist eines der wichtigsten Vitamine für den Zellschutz im Allgemeinen. Vitamin C ist allerdings hitzeempfindlich, sodass in heißen Kürbisgerichten nicht mehr allzu viel davon enthalten sein wird. Muskatkürbis kann man, wie beispielsweise Möhren, zu einem Rohkostsalat raspeln. Die ebenfalls enthaltene Pantothensäure gehört zu den B-Vitaminen und ist essentiell für das Nervensystem.

Kürbisfleisch enthält reichlich Kalium, das den Wasserhaushalt reguliert und den Blutdruck senkt. Das wiederum kommt unserem Herzen sehr entgegen. Magnesium, vor allem aus den Kürbiskernen, brauchen wir für eine gute Funktionalität unserer Muskeln, besonders auch des Herzmuskels. Es ist des Weiteren wichtig für gesunde Knochen und Zähne und außerdem eines der tragenden Säulen unserer Immunabwehr. Neben Vitamin C und Magnesium spielt auch Zink für das Immunsystem eine bedeutende Rolle. Auch dieses ist in den Kernen prozentual noch stärker vertreten.

Ofenkürbis mit Chili und Zimt und dazu eine Sesam-Zitronen-Sauce

Zutaten

Für 4 Personen

  • 800 g Butternut- oder Hokkaidokürbis
  • Olivenöl
  • Prise Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Chiliflocken
  • 1 TL Zimt
  • etwas frischer Rosmarin
  • geröstete Kürbiskerne

Zutaten für die Zitronensauce

  • 200 g Sesamcreme
  • 100 ml Zitronensaft
  • Abrieb einer Zitrone
  • 100 ml Olivenöl
  • 200 ml heißes Wasser
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Ahornsirup

Zubereitung:

  1. Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in 2 cm breite Schnitze schneiden.

Tipp: Die Schale darf ruhig dran bleiben. Beim Hokkaido kann man sie sehr gut mitessen – sie schmeckt aromatisch würzig und ist sehr nährstoffreich. Die Schale des Butternut ist zu hart und faserig. Man kann aber die Kürbisschnitze an der Schale sehr gut festhalten um das Fruchtfleisch später abzuknabbern. 2. Die Kürbisschnitze mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chiliflocken, Zimt und etwas frischem Rosmarin marinieren, auf ein gefettetes Backblech verteilen und bei 180 °C ca. 25 Minuten im Ofen backen.
3. Für die Zitronencreme das heiße Wasser mit Olivenöl, Zitronensaft und -schale, Salz und Ahornsirup vermixen. Nach und nach die Sesamcreme dazugeben und so lange verarbeiten, bis es eine cremige, homogene Sauce ergibt.
4. Den Kürbis mit der Zitronensauce zusammen genießen. Mit gerösteten Kürbiskernen garnieren. Dazu passt ein Wintersalat und Basmatireis.