Mark Beneckes vegane Restaurant-Entdeckungen: Überraschungen unterwegs!

Dr. Mark Benecke hat seit jeher ein Faible für die eher ungewöhnlicheren Fälle des Lebens. Das ist mit veganen Restaurants nichts anders. Wohin es den berühmtesten Kriminalbiologen der Welt verschlägt, wenn auf seinen Reisen der Magen knurrt, erfahrt ihr hier. Dabei ist vom Bio-Bahnhofs-Lokal bis zum Café mit Süßigkeiten-Drucker alles dabei worüber man sich als Veganer auf ständiger Durchreise so freut. Alle Kommentare sind von unserem Lieblings-Forensiker höchstpersönlich.

Katjes Café Grün-Ohr – Berlin

Mark: „Rettung in der Frühstücks-Not! Im Grün-Ohr gibt es meist ein ruhiges Plätzchen trotz draußen tobendem Touristik-Wahnsinn in der inneren Innenstadt. Der Grünohr-Hasen-Süßkram wird superfrisch in der einsehbaren Küche zubereitet. Egal, wie dick der Schädel morgens, äh, mittags, ist, hier sorgen starker Kaffee und veganes Krümelzuckerzeugs dafür, dass die Birne wieder aktiv wird. Bonus: Sie hatten dort sogar mal einen Süßigkeiten-Drucker:“

Katjes Café besuchen

Möhren Milieu – Mainz

Mark: „Winziger Laden, der alles mit großer Liebe zusammenbastelt und am wohl unwahrscheinlichsten Ort der Welt (sehr nah am Bahnhof Mainz) liegt. Sogar meiner tiefen Abneigung gegen Knoblauch wird hier immer nachgegeben. Alte, vegane Schule, würde ich mal sagen. Allerdings von jungen Menschen gemacht, die nicht cool sein wollen, sondern liebevoll sind.“

münchen ist vielleicht doch ganz ok.

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Möhren Milieu besuchen

Vantra Vitao – London

Mark: „Auf den ungemütlichsten Sitzen der Welt (Baumstämme) und ohne Internet (ist angeblich immer kaputt) liegt zwischen Telefon-Souvenir-Krimskrams-Läden und Baustellen diese Oase des veganen Friedens und der ehrlichen Freundlichkeit und Milde. Tagsüber gibt's dort Raw Cakes, Kaffee, Wasser und Ruhe, später dann so eine Art Selbst-Bedienungs-Buffet aus ziemlich ökohippie aussehenden Töpfen. Und das in einer der teuersten und rummeligsten Gegenden, die zumindest ich kenne. Echt lässig.“

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Bio-Insel – Stralsund

Mark: „Wir werden dort zwar immer angeguckt, als ob wir vom Mars kommen, aber ein Bio-Vollsortiment samt kleinem Restaurant gleich neben dem Bahnhof -- wo gibt's das schon? Die Suppen, Eintöpfe und Speisen sind frisch gekocht, es geht zum Glück auch knoblauchfrei (ich hasse Knoblauch) und es schmeckt locker so gut wie bei Muttern (und meine Mutter kocht lecker 😉). Friedlicher Ort, es gibt sogar Postkarten, und vor allem eine echte Oase in einer Region, wo veganes Leben noch nicht so bekannt ist.“

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Bio im Bahnhof – Görlitz

Mark: „Obwohl das superfreundliche Team aus unerklärlichen Gründen auch Fleisch serviert, kann man hier in einer tollen Bahnhofsvorhalle mit Kronleuchtern und hohen Decken auch vegane Süßigkeiten, sehr gute Suppen, prima Kaffee und mehr gemütlich verzehren und sogar Bio-Lebensmittel shoppen. Wer aus anderen Ländern kommt, dürfte von der unwirklichen Einrichtung mega geflashed sein - diese Zusammenstellung habe ich sonst nirgendwo auf der Welt gesehen.“

Bio im Bahnhof besuchen

© Teaser-Bild: Dr. Mark Benecke
© Bild "Bio-Insel": Angela Liebich
© Bild "Bio im Bahnhof": vanilla bean

Über vanilla bean

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