Kakisorbet und Wissenswertes zur Kaki – Adventskalender Tag 11

Die Kaki ist die Frucht des Kaki-Baumes. Sie ähnelt ihrer Form nach einer sehr großen Tomate und ist goldgelb bis orangefarben. Ihr samtiges Fruchtfleisch wird von einer ziemlich zähen und festen Schale geschützt und umgehen. Die Kaki fühlt sich auch im reifen Zustand noch „fest“ an.
Schneidet man sie auf, fließt einem das Innere aber schon fast entgegen. Die Sharon und die Persimone sind veredelte Zuchtformen der Kaki, die sich in Form, Farbe und Geschmack etwas unterscheiden. Die Sharon ist eher gelb als orange, kleiner und flacher. Ihre Schale ist etwas dünner und weniger massiv und sie schmeckt auch unreif schon sehr süß und lieblich. Die Persimone ist ebenfalls nicht so dunkel orange wie die Kaki, zwar genauso groß aber nicht ganz so rund, sondern eher länglich. Kakis werde hauptsächlich in China, Japan und Korea angebaut (90 % der im Handel verfügbaren Ware kommen daher). Sharonfrüchte dagegen kommen vorwiegend aus Israel, die Persimone aus dem östlichen Nordamerika.

In China werden der Kakifrucht (und auch der Kakipflanze) vielseitige Eigenschaften zugesprochen, wobei ich mich hier auf die Frucht konzentrieren möchte. Diese schätzt man wegen ihres zarten und milden Geschmackes und der angenehmen Süße. Außerdem soll sie unterschiedliche Heilkräfte besitzen: Die Kaki wirkt magenstärkend und mildert Durchfall. Der Verzehr von Kakifrüchten soll Fieber senken können und ihr Stiel soll dem asiatischen Volksmund nach angeblich Husten lindern (in Form eines Aufgusses). Reichlich enthaltenes Vitamin C boostet unser Immunsystem, und das viele Provitamin A, welches unser Stoffwechsel zu Vitamin A (Beta-Carotin) weiter verwandelt, ist ein wirkungsvolles Antioxidans, dass unser Immunsystem und unsere Zellen unterstützt, indem es freie Radikale bindet. Es ist sehr gut für unsere Seekraft und unsere Augen, denn Vitamin A ist bei der Regeneration und der Bildung Sehpigmente beteiligt. Des Weiteren dient es im Allgemeinen der Regeneration der Haut und aller Schleimhäute unseres
Körpers.

Kakis haben einen hohen Fruchtzuckergehalt – womit sie für Sportler (und jetzt gerade Wintersportler) interessant sind, da man mit dem Verzehr einer Kaki nach einer intensiven Trainingsbelastung seine Glykogenspeicher relativ schnell wieder füllen kann.

Erfrischend anders und himmlisch gut:

Kakisorbet

Zutaten

Pro Person 1 Kaki

  • Agavendicksaft
  • Vanillemark
  • Zitronensaft
  • Johannisbrotkernmehl

Tipp: Im Besten Fall eine Eismaschine – sonst genügt auch das Gefrierfach :)

Zubereitung

  1. Kaki schälen, vierteln und wiegen. Kakis in den Mixer geben.
  2. Ein Drittel des Gewichtes, das die Kaki ausmachen, an Agavendicksaft dazugiessen und pro Kaki ein EL Zitronensaft zufügen. Alles so lange vermixen, bis es ganz cremig und weich ist.
  3. Pro Kaki einen halben TL Johannisbrotkernmehl dazu geben und einarbeiten.
  4. Das Kakipüree in die Eismaschine füllen und ca. 50 Minuten unter Rühren gefrieren lassen. Alternativ in einer Schüssel ins Eisfach stellen und alle 30 Minuten einmal mit einer Gabel durchrühren, bis es durch und durch gefroren ist (das dauert ein paar Stunden auf diese Methode)

Schmeckt himmlisch gut!