5 Tipps - wie ich mich in der Grippezeit fit halte

Den Mythos, vegan lebende Menschen würden nicht krank werden, halte ich für ein Gerücht. Was jedoch stimmt ist, dass man sich wesentlich schneller auskuriert. Zu meinen vegetarischen Zeiten (immerhin 20 Jahre lang), habe ich oft eine ganze Woche lang diverse Stadien einer Erkältung mit mir rumgeschleppt. Teilweise hatte ich so ein verrotztes Gesicht, dass ich sogar arbeitsunfähig war. Seit dem ich mich (gesund und bewusst) vegan ernähre, hat sich dies Problematik wie von selbst in Luft aufgelöst. Ja, ich bin dennoch mal erkältet. Aber bei weitem nicht mehr so heftig wie früher. Vor allem hat das die letzten Jahre, wenn überhaupt, maximal zwei Tage lang angedauert.
Unabhängig von der Ernährung habe ich fünf Rituale in meinem Alltag eingebaut, die mich in der Grippezeit fit halten:

1. Die Nasendusche

Ja, die ersten paar Tage hat mich das Überwindung gekostet. Das Gefühl ist vergleichbar mit dem versehentlichen untertauchen im Schwimmbad als Kind. Mittlerweile ist es jedoch so einfach und selbstverständlich geworden, wie das tägliche Zähneputzen. Nasenduschen gibt es im Biomarkt oder in Yoga/ Ayurveda-Shops zu kaufen. Obwohl ich sonst Plastik vermeide, ist mein Kännchen aus eben diesem hergestellt. Alles andere würde mein Waschbecken demolieren. Ich befülle es mit Salz (es gibt im Drogeriemarkt spezielles Salz für Nasenduschen – Meersalz funktioniert aber wohl genauso) und lauwarmen Wasser. Über das Waschbecken beugen, den Kopf schräg halten. In das eine Nasenloch Wasser aus dem Kännchen laufen und über das andere abfließen lassen. Zur anderen Seite hin wiederholen. Fertig. Dauert keine Minute und befreit mich gleich am frühen Morgen von diversen Bakterien etc..

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2. Warme Zitrone

Die trinke ich sobald ich aus dem Bad raus bin. Achtung: Ist das Wasser über 40 Grad erhitzt, ist die positive Wirkung des Vitamin C dahin. Also bitte nur warmes Wasser verwenden, kein heißes.

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3. Ingwer und Kurkuma in den Frühstücksbrei

Alles über mein „Ayurvedisches Frühstück“ ist auf meinem Veganblog nachzulesen (http://claudigoesvegan.blogspot.de/2016/09/fruhstuck-ayurvedisch-und-vegan.html). Ingwer und Kurkuma unterstützen meine Gesundheit, schmecken gut und machen außerdem schön warm von innen.

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4. Einmummeln

Ich nehme immer lieber zu viele Kleidungsstücke mit, bevor ich friere. Sei es in der Arbeit, beim Spaziergang oder auf Konzerte. Oftmals unterschätze ich Klimaanlagen und vor allem im Herbst hat mich der s.g. Zwiebellook schon häufig gerettet. Gerade dann wenn die Sonne vom Himmel lacht und man am liebsten im T-Shirt den strahlend blauen Himmel genießen will, ist Vorsichtig geboten. Wie schnell wird es kalt, sobald sich die Sonne versteckt oder es dunkel wird. Auch Zuhause achte ich darauf immer warm eingepackt zu sein. Ich sitze beispielsweise gerade mit zwei paar Socken und Stulpen sowie drei Lagen an Oberteilen am Rechner.

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5. Spazieren gehen

Frischluft ist für mich immer noch das Allheilmittel schlechthin. Zum einen ist es das Beste was man der Lunge bieten kann. Zum anderen ist es auch für den restlichen Körper und Geist eine wunderbare Sache. Viele Menschen sitzen den Großteil der Woche in gebückter Haltung hinter ihrem Bildschirm, freuen sich über einen Aufzug statt Treppen zu benutzen, setzen sich in Bus und Bahn sofort hin und verschwinden hinter ihren Smartphones. So sollte man die Freizeit nutzen und mindestens eine halbe Stunde am Tag spazieren gehen. Wer keinen Hund als tierischen Mitbewohner hat, kann beispielsweise eine Haltestelle früher aussteigen. Smartphone in die Tasche, Frischluft atmen und den Augen und Fingern eine Pause gönnen. Herrlich! Und genau das werde ich jetzt auch tun.

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Sonnengrüße,
eure Claudi